Dass Aminosäuren sich positiv auf die Hirnfunktion auswirken ist den meisten Menschen nicht bekannt, ja es gibt sogar Menschen die noch nie etwas von Aminosäuren gehört haben. Auf der Suche nach einem Wundermittel mit dem die männliche Potenz gesteigert wird, stößt man auch auf Arginin, eine Aminosäure, die in den entsprechenden Mitteln enthalten ist. Arginin ist aber nicht nur für die Potenz zuständig, sondern auch für die Versorgung vom zentralen Nervensystem mit Stickstoffmonoxid (HO). Für die Bildung von HO ist Arginin die Ausgangssubstanz. Die höchste Konzentration von Ho befindet sich im Gehirn. Bei einem Mangel an Arginin kommt es automatisch auch zu einem Mangel an Stickstoffmonoxid im Gehirn und dessen Leistung lässt nach. Das macht sich durch Merk- und Konzentrationsstörungen bemerkbar.
Auf die richtige Ernährung kommt es an
Wer feststellt, dass ihm immer mehr Fehler bei der Arbeit unterlaufen, weil er sich nur schlecht konzentrieren kann, sollte den Aminosäure-Spiegel messen lassen oder viele Nüsse essen, denn darin ist besonders viel Arginin enthalten. Desweiteren ist Arginin in Vollkornprodukten und vielen Fleischsorten enthalten. Oft ist es die falsche Ernährung die zu einem Mangel an Arginin führt. Der Organismus kann nicht genug Stickstoffmonoxid bilden und die Blutgefäße können sich nicht erweitern. Für den Blutfluss und den Blutdruck ist das aber ganz besonders wichtig. Außerdem wird durch zu wenig Arginin die gefürchtete Arteriosklerose begünstigt. Wenn sich die Blutgefäße nicht weiten können, kommt es zu einer Reduzierung der Durchblutungsleistung und für das Herz bedeutet das eine Belastung. Das Blut wird ohne Arginin dickflüssig, wodurch abgestorbene Zellen und anderer Müll die Blutgefäße verengen. Das kann einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall auslösen.